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06.06.2018, 14:40 Uhr | Heinz Janßen
Kreis-CDU will noch stärker „Partei der Kümmerer“ für die Bürger werden
Gute Mischung von jungen und älteren Mitgliedern im neuen CDU-Kreisvorstand
Einig waren sich alle Mitglieder des auf dem Parteitag in Löningen-Böen Anfang Mai neu gewählten CDU-Kreisvorstands Cloppenburg in der konstituierenden Sitzung, dass die CDU im Kreis noch stärker die „Partei der Kümmerer“ für die Mitbürgerinnen und Mitbürger werden will.
Silivia Breher verabschiedete langjährige Kreisvorstandsmitglieder: (von links) Marlies Hukelmann, Dr. Michael Steenken und Rita Otten
Schwichteler/Kreis Cloppenburg - Dem Eindruck, „die da oben machen sowieso, was sie wollen“ will die Kreis-CDU mit starkem Einsatz und im Interesse der gesamten Bevölkerung entgegenwirken.

Dazu wird die Arbeit auf weitere Schultern im Kreisvorstand verteilt, um Themen neu zu setzen oder bei Bedarf auch rasch reagieren zu können, wenn „von oben“ Vorgaben gesetzt oder lanciert werden, mit denen man nicht einverstanden ist. Gleichzeitig kann und will die Basis vor Ort damit auch den Abgeordneten  im Bundes- und im Landtag den Rücken in den eigenen Fraktionen stärken. Diese Arbeit soll in Ad-hoc-Gruppen geschehen, wenn es sich um kurzfristig anstehende Themen und Herausforderungen an die Basis handelt oder auch in Arbeitskreisen bei grundsätzlichen und auf längere Sicht wichtigen Aufgabenstellungen.

Mit dem Thema der Urwahl von Kandidaten/Kandidatinnen für bestimmte Ämter wird sich der Kreisvorstand in allernächster Zeit noch intensiv gesondert befassen. Dabei habe man hervorragende Erfahrungen anlässlich der Kandidatenauswahl zur Bundestags- und auch zur Landtagswahl gemacht. Die mit rund 2.000 Mitgliedern durchgeführte Urwahl der Bundestagskandidatin im vergangenen Jahr habe bundesweit sehr positives Aufsehen und Ansehen für die hiesige Region gebracht und sei vielfach als absolutes Vorbild für innerparteiliche Demokratie bewertet und auch bestaunt worden.

Auch bei Wahlen im Landkreis oder in einer Reihe von Städten und Gemeinden habe man sehr gute Erfahrungen mit der Urwahl gemacht, während man andernorts teilweise mit der Kandidatenauswahl bei den Bürgern krachend gescheitert sei. Die Wählerinnen und Wähler seien letztendlich entscheidend, nicht die Karrierewünsche Einzelner oder die Vorstellungen von Parteiführungen.

Kreisvorsitzende Silvia Breher stellte eine gute Mischung aus neuen und erfahrenen älteren Mitgliedern im CDU-Kreisvorstand fest. Die langjährigen Mitglieder, die in der CDU lange aktiv seien oder als Mitglieder der Partei die Treue hielten, seien für die CDU überaus wichtig und unverzichtbar. Die Bundestags-, die Landtagswahl und auch Wahlen auf kommunaler Ebene zeigten aber, dass man sich noch wesentlich mehr um die Mitarbeit von Frauen auf allen politischen Ebenen, aber gerade auch vor Ort in den Kommunen und örtlichen Parteiverbänden, kümmern müsse. Das sei eine ganz herausragende Aufgabe, wie aktuell auch von der Frauen-Union in Stapelfeld noch einmal deutlich gemacht.

Verabschiedet wurde eine Reihe von Kreisvorstandsmitgliedern, die auf dem Parteitag nicht mehr kandidiert hatten. Kreisvorsitzender Franz-Josef Holzenkamp war bereits auf dem Kreisparteitag mit großem Dank und stehendem Applaus verabschiedet worden.

Marlies Hukelmann war von 1994 bis 2018 stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU und wurde aus diesem Amt (24 Jahre) verabschiedet. Als Vorsitzende der Kreis-Frauenunion bleibt sie dem Kreisvorstand aber erhalten. Rita Otten war von 1996 bis 2018 Beisitzerin im Kreisvorstand und damit insgesamt 22 Jahre in diesem Amt aktiv. Beide Frauen erhielten persönliche Dankschreiben der Generalsekretärin der CDU Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer. Dr. Michael Steenken verabschiedete sich als stellvertretender Kreisvorsitzender (2016 bis 2018) nach zwei Jahren. Als Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Saterland ist er weiterhin im Kreisvorstand dabei. Bei der Verabschiedung nicht dabei sein konnten der ehemalige Schriftführer Josef Kuhlmann und die Beisitzer Wilhelm Kollmer-Heidkamp, Ansgar Behrens und Michael Fischer.

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